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Januar – Vortragsreihe zu verschiedenen Aspekten der Reformation

Januar 17th, 2018 · Keine Kommentare

Das neue Jahr startet sehr lebendig im Museum. Wir haben noch bis zum 4.2.2018 die Ausstellung „Luthers Leben in Playmobil“ zu Gast. Und dann wird morgen die renommierte Historikerin Dr. Vera Lüpkes, Direktorin des Weserrenaissance Museums Schloss Brake zu ihrem Fund einer Kopie eines Ablassbriefes von 1508 in der Nationalbibliothek von Madrid referieren. In dem Ablassbrief wird auch Martin Luther als Empfänger genannt. Und das ist doch ganz schön spannend.

Bild: Dr. Vera Lüpkes, Direktorin des Weserrenaissance Museums Schloss Brake

Schließlich wird Martin Luther als entschiedenster Gegner des Ablasshandels in der Geschichte eingeordnet. Dass er aber selber am 18. April 1508 – neun Jahre vor seinem berühmten Thesenanschlag – einen Ablassbrief erwarb, ist dabei in Vergessenheit geraten. Luthers Ablassbrief ist in einer Abschrift von 1631 erhalten. Sie liegt heute zusammen mit anderen kirchenhistorisch bedeutenden Schriften in Buchform gebunden in der Nationalbibliothek Madrid.

Wie es zu dem Ablassbrief kam, was dahinter steht und warum Vera Lüpkes diese Abschrift finden konnte, referiert die bekannte Historikerin im Rahmen der Ausstellung „Luthers Leben in Playmobil“.
Als Ausstellungstipp sei noch auf die laufende Ausstellung „Machs Maul auf“ in Schloss Brake verwiesen.

Und dann gibt es noch zwei weitere Termine:

Einmal am Mittwoch, den 24.1.2018 um 19 Uhr. Dann referiert die Museumsleiterin Christiane Hoffmann über einen Aspekt der Konfessionalisierung. Es wird der Rhedaer Graf Arnold IV. Zu Bentheim-Tecklenburg und seine bedeutenden Innovationen in politisch-reformatorischer und bildungspolitischer Hinsicht beleuchtet.

Der letzte Termin der Reihe findet am Donnerstag, den 1.2.2018 um 19.30 Uhr statt. Dort referiert unsere stellvertretende Vorsitzende des Heimatvereins Wiedenbrück Sigrid Theen über Facetten und Abläufe der Reformation in Wiedenbrück.

Bei allen Terminen ist der Eintritt frei, es wird um eine Spende für die Arbeit des Museums gebeten.

Dauer ca. je 1 Stunde

Tags: Wiedenbrücker Schule

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