Heimatverein Wiedenbrück-Reckenberg e.V.

Historischer Gesprächskreis mit Gast aus Verl

10. Oktober 2017 · Keine Kommentare

Am Donnerstag, den 26.10.2017 um 19.30 Uhr trifft sich der historische Gesprächskreis unter der Leitung von Sigrid Theen im Wiedenbrücker Schule Museum. Diesmal wird der Verler Heimatfreund und Haus-und Familienforscher Michael Erichreineke zu Gast sein. Er wird seine Arbeit und die von ihm genutzten digitalen Arbeitsinstrumente vorstellen. Sicher sehr interessant für Heimatforscherinnen und Heimatforscher. Gäste sind herzlich Willkommen.

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Heimatvereinsschulung an der neuen Museumskasse

30. September 2017 · Keine Kommentare

Der Andrang war groß, als Manfred Schumacher und Arnold Bergmann die erste Schulung an der neuen Museumskasse für die Aufsichtskräfte durchführten.
Fast 30 Damen und Herren, die zum Teil seit mehr als 9 Jahren den Museumsdienst an der Kasse und als Aufsicht ausübten meldeten sich an.
Der interessante Museumsdienst, der meist in 2er Teams ausgeführt wird, beinhaltet auch die Kassierung der Eintrittsgelder von den Museumsbesuchern.
Dadurch ist die Museumskasse ein wichtiges Arbeitsinstrument. Die neu angeschafte Kasse wurde notwendig, da das Vorgängermodell in die Jahre gekommen war und den aktuellen Anforderungen nicht mehr entsprach.

Bild: Schulung an der neuen Museumskasse

Die Tätigkeiten der Museumskräfte beinhaltet die Öffnungszeit zur Zeit Samstags und Sonntags von 15 bis 17 Uhr ehrenamtlich zu übernehmen und den Museumsgäste Informationen und Auskünfte zum Museum und seinen Abteilungen zu geben.

Bild:Praktische Übung an der neuen Kasse

Daher ist der Aufsichtsdienst ideal für Damen und Herren, die sich für Geschichte interessieren und gerne mit Menschen in Kontakt kommen. Für neue Interessenten wird von erfahrenen Kräften eine gründliche Einführung gegeben. Wer Zeit und Lust hat das Aufsichtsteam zu verstärken, kann gerne bei den erfahrenen Kräften hospitieren. Das Engagement der Heimatvereinsmitglieder ist unentgeldlich und rein ehrenamtlicht.
Wer interesse an dieser geselligen und interessanten Aufgabe hat, oder vielleicht sogar Museumsführungen übernehmen will, kann sich gerne beim Vorstand des Heimatvereins melden.

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Traditionelle Herbstfahrt zum Pickertessen

13. September 2017 · Keine Kommentare

Der Heimatverein Reckenberg fährt auch in diesem Jahr wieder zu einem geselligen Pickertessen. Der Termin ist Samstag, der 14. Oktober 2017. Abfahrt vom Haltepunkt Petermann um 13.15 Uhr, an der Reitbahn ist um 13.30 Uhr. Um Anmeldung bis zum 10.10.2017 wird gebeten:

Anmeldungen und Informationen bei Familie Bremehr, 05242 – 7070, bis zum 10. Oktober 2017

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Theaterfahrt des Heimatvereins nach Gütersloh

12. September 2017 · Keine Kommentare

Die diesjährige weihnachtliche Theaterfahrt geht ins Stadttheater nach Gütersloh. Dort wird die märchenhafte Weihnachtsrevue Ivushka besucht. Bei dem Ziel heißt es schnell sein, 2014 war die Fahrt ganz schnell ausgebucht.

Die opulent ausgestattete Show IVUSHKA lässt vor einer verträumten Winterlandschaft, den Zauber der Zarenzeit wieder auferstehen. Aus Freude am Musizieren, Singen und Tanzen, verbunden mit Traditionsbewusstsein, fanden sich vor sechsundvierzig Jahren zahlreiche Absolventen und Dozenten der Tambower Musikhochschule zusammen und gründeten das Ensemble IVUSHKA., was übersetzt „Das Weidenbäumchen“ bedeutet. Spektakulär und akrobatisch mit Peitschenknallen und Sprüngen, wie rückwärts in den einarmigen Handstand, präsentieren sich die Tänzer in Perfektion. Kunstvoll, rasant und rhythmisch sind die stepptanzartigen Szenen. Die graziösen Tänzerinnen stehen ihren männlichen Kollegen in nichts nach. Die mit Anmut vollführten Pirouetten sind für sich schon eine Augenweide. 

Das Staatsensemble IVUSHKA, das man die „charmantesten Botschafter Russlands“ nennt, kommt auf Einladung des Forums Russische Kultur  am Mittwoch, 20. Dezember 2017, zum neuten Mal nach Gütersloh. Der Auftritt im großen Saal der Stadthalle beginnt um 19.00 Uhr mit einem teils neuen Programm. Die Künstler kommen aus der zentralrussischen Stadt Tambow. Ihr Leiter Prof. Dr. Alexander Popovitschev ist Ehrenmitglied des Forums.

Der Heimatverein Wiedenbrück fährt am Mittwoch, den 20.12.2017 um 18.15 Uhr ab Parkplatz an der Reitbahn gemeinsam nach Gütersloh. Anmeldungen und Infos nimmt ab jetzt Margot Piorkowski Tel. 05242 377 646 entgegen.

 

Als kleinen Vorgeschmack hier ein Videomitschnitt einer Revue:

 

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Einladung zur Buchvorstellung im Stadtmuseum Gütersloh

8. September 2017 · Keine Kommentare

Im Stadtmuseum Gütersloh wird am Donnerstag, den 14. September um 19.30 Uhr, die neue Publikation von Johannes Glaw Stadt Güterslohs Bodendenkmalpfleger und Stadtarchäologe, der Öffentlichkeit vorgestellt.

Das lesenswerte Buch liefert eine Bestandsaufnahme für den Kreis Gütersloh – wobei eine Reihe von Grenzsteinen erst in den vergangenen Jahren quasi ‚wiederentdeckt‘ worden ist -, dies eingebunden in die territorialgeschichtliche Entwicklung der vormaligen Herrschaften innerhalb des Kreisgebietes. Der Norden des heutigen Kreisgebietes mit Borgholzhausen, Werther/Westf., Versmold, Halle/Westf. und Steinhagen war Teil der Grafschaft Ravensberg. Die Gegend um Harsewinkel gehörte zum Fürstbistum Münster. Nach Süden hin schloss sich die Herrschaft Rheda mit den Orten Rheda, Herzebrock und Gütersloh an. Gegen Südosten folgte das vormalige Amt Reckenberg, eine Exklave des Fürstbistums Osnabrück, mit Wiedenbrück und Langenberg, an der schmalsten Stelle gerade einmal 500 Meter breit. Das Amt Reckenberg seinerseits grenzte im Süden an die Grafschaft Rietberg mit Rietberg und Verl. Und schließlich gehörte der östlichste Teil des heutigen Kreises mit Stukenbrock zum Fürstbistum Paderborn.

Entsprechend zahlreich waren auch die damit verbundenen Grenzlinien, zu denen noch die Außengrenzen mit benachbarten Territorien, dem Fürstentum Lippe im Osten, im 19. Jahrhundert den Königreichen Preußen und Hannover im Norden hinzukamen. Sie waren im Laufe der Zeit vielfach Gegenstand von Streitigkeiten und Verhandlungen, wurden vertraglich beschrieben, vermessen, schließlich (spätestens seit dem 17. Jahrhundert) mit einer Unmenge von Grenzsteinen vermarkt.

Die historische Bedeutung der zumeist unauffällig im Gelände stehenden Grenzsteine fassbar zu machen, ist unmittelbare Intention der Publikation. Denn es handelt sich um Kleindenkmäler, die im Sinne des Denkmalschutzgesetzes zu schützen sind. Dies gilt landesweit für alle Grenzsteine in NRW, weshalb denn das Buch auch auf andere Regionen des Landes übertragbare Hinweise zum sachgemäßen Umgang mit ihnen und zur Grenzsteinforschung allgemein enthält. Das erklärt auch die ausdrückliche Förderung durch die NRW-Stiftung in Düsseldorf.

Trotz seiner jahrelangen Recherche ist Glaw davon überzeugt, dass sich im Kreis Gütersloh noch weitere Grenzsteine ‚wiederentdecken‘ lassen. Wer Hinweise und Tipps zu weiteren Grenzsteinen hat, kann sich gerne bei Johannes W. Glaw ( stadtarchaeologie-gt ( et) gmx.de) melden. Der Eintritt ist frei, ein Büchertisch ist eingerichtet.

Johannes W. Glaw: Vieler Herren Länder. Historische Grenzsteine im Kreis Gütersloh, Bielefeld 2017 (= Veröffentlichungen aus dem Kreisarchiv Gütersloh Bd. 14), 208 Seiten, zahlreiche Abb., ISBN 978-3-7395-1114-6

Erhältlich über den lokalen Buchhandel und den Verlag für Regionalgeschichte (www.regionalgeschichte.de) zum Preis von 19 Euro.

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Interne Mitteilung – Erste Vorstandsitzung und Besuch

7. September 2017 · Keine Kommentare

Der erweiterte Vorstand des Heimatvereins trifft sich zu einer ersten Vorstandssitzung nach der Sommerpause am Dienstag, den 12. September, 18.30 Uhr im Wiedenbrücker Schule Museum.
Am Mittwoch, den 13. September steht der Besuch des befreundeten Heimatvereins Verl an. Um 17.00 Uhr ist der Start vom Parkplatz der Reitbahn, es werden Fahrgemeinschaften gebildet.
Zu 17.30 Uhr wird der Vorstand des Heimatvereins Verl Themen in ihren Arbeitskreisen vorstellen.
Infos: Herr Buck und Herr Brockhinke

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Termine des Historischen Gesprächskreises

24. August 2017 · Keine Kommentare

Der Historische Gesprächskreis des Heimatverein Wiedenbrück startet wieder nach der Sommerpause.
Folgende Termine sind geplant.
Alle Termine finden im Museum Wiedenbrücker Schule statt und beginnen um 19.30 Uhr. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei:

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525tes St. Sebastianer Bürgerschützenfest mit Britischen Gästen

4. August 2017 · Keine Kommentare

Das traditionelle Schützenfest des St. Sebastian Bürgerschützenvereins Wiedenbrück e.V. findet vom 4.8. bis zum 6.8.2017 an der Reitbahn in Wiedenbrück statt. Am Freitag, den 4.8.2017 startet das Fest mit dem „Freedom of Wiedenbrück“ und einer stattlichen Anzahl britischer Soldaten aus dem Wachregiment der Queen. Mit einer Militärparade und einem Umzug in eindrucksvollen Uniformen stellten sich die britischen Gäste in eine Reihe mit den Schützenbrüdern und Schwestern aus Wiedenbrück.

Ein großer Zapfenstreich am Freitagabend und der große Festumzug am Sonntag, den 6.8. ab 15 Uhr runden die Feiern ab.

Termin Schützenfest 2017

4. – 6. August 2017
Ort

Reitbahn Wiedenbrück – Am Jahnstadion

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Musik im Museum im Stadtmuseum Gütersloh

14. Juli 2017 · Keine Kommentare

Der neue Leiter des Stadtmuseums Gütersloh Dr. Franz Jungbluth lädt alle Interessierten zu einem neuen Veranstaltungsformat ins Museum ein.
„Musik im Museum“ wird ein Liederabend in besonderer Atmosphäre und besonderer Besetzung. Es wird am Samstag, den 22. Juli 2017 um 18.30 Uhr im Museum gesungen. Das spielfähige Harmonium in unserer aktuellen Ausstellung Freiheit & Frömmigkeit.

Bild: Stadtmuseum Gütersloh, Historisches Harmonium

Gütersloh und die Reformation hat uns zu einem Streifzug durch die Geschichte der Hausmusik zwischen Religion, Kunst und Folklore inspiriert. Hinter den Tasten wird Bärbel Felchner sitzen, die Sie sicher durch ihre langjährige Arbeit im Förderverein historischer Kirchen kennen. Der Gesang kommt von zwei geschätzten Kollegen, die sogar noch enger mit dem Stadtmuseum verbunden sind: unser Haustechniker Volker Höinghaus singt in der ökumenischen Kantorei Friedrichsdorf und mein Vorgänger Dr. Rolf Westheider ist ebenfalls ein stimmfester Tenor.

Der Eintritt ist frei, wir freuen uns aber über Spenden für die Arbeit des Heimatvereins und des Stadtmuseums.

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Freundeskreis Propstei Clarholz lädt zu einem Rundgang auf den Spuren der Reformation in Rheda

4. Juli 2017 · Keine Kommentare

Eine Mitteilung des Freundeskreises der Propstei Clarholz zu einem historischen Rundgang in Rheda:
Start ist in Rheda am Sonntag, 9. Juli 2017 ein. Treffpunkt ist um 15 Uhr am Evangelischen Friedhof in der Fürst-Bentheim-Straße. Die weiteren Stationen sind Schloss Rheda und die Evangelische Stadtpfarrkirche. Führen und kommentieren wird Dr. Wolfgang Lewe vom Heimatverein Rheda.

Hier vorab einige Informationen zum Thema der Veranstaltung:

Seit 1524 residierte in Rheda der Erbgraf Konrad von Tecklenburg. Früh kam der Ort durch ihn mit der Reformation in Berührung. Konrad heiratete 1527 Mechthild, eine Cousine des Landgrafen Philipp von Hessen; unter ihrem Einfluss wurde er evangelisch. Er berief den Prediger Johannes Pollius an die Romanus-Kapelle im Schloss. Ab etwa 1533 scheint auch in der mittelalterlichen Rhedaer Pfarrkirche St. Johannes evangelischer Gottesdienst gehalten worden zu sein. Sie lag vor den Toren der Stadt auf dem heutigen Evangelischen Friedhof.

Nach dem Tod seines Vaters, des Grafen Otto VIII., zog Graf Konrad 1534 nach Tecklenburg. Schloss Rheda wurde damals Witwensitz seiner katholischen Mutter Irmgard, einer geborenen Gräfin von Rietberg. Nach Irmgards Tod ist mit der Tecklenburger Kirchenordnung von 1543 die Reformation in Rheda dauerhaft durchgesetzt worden. Graf Konrad war 1538 dem „Schmalkaldischen Bund“ der protestantischen Reichsstände beigetreten.

Er scheiterte aber bei seinen Versuchen, die Reformation auch im Benediktinerinnenkloster Herzebrock und im Prämonstratenserkloster Clarholz durchzusetzen. Die beiden Klöster suchten nämlich den Schutz des Kaisers Karl. V., der 1547 den Schmalkaldischen Bund besiegt hatte. Sie reichten gegen den Grafen eine 106 Punkte umfassende Klageschrift beim Reichskammergericht ein. Der Prozess endete nach Konrads Tod (1557) mit dem „Bielefelder Vergleich“, der die Rechte der Klöster und das katholische Bekenntnis in den Kirchspielen Clarholz, Lette und Herzebrock anerkannte, aber auch die Landesherrschaft von Konrads Tochter Anna bestätigte.

Nach Annas Tod (1580) hat ihr Sohn, Graf Arnold II. von Bentheim-Tecklenburg, 1588 in Rheda das lutherische durch das reformierte Bekenntnis ersetzt. Ab 1595 wurde die mittelalterliche Heilig-Blut-Kapelle in der Stadt Rheda durch Entfernung der religiösen Bilder und Statuen, Einbau einer Empore und andere Veränderungen zur Stadtpfarrkirche umgebaut. Die vorherige Pfarrkirche St. Johannes blieb noch über 200 Jahre als Friedhofskirche erhalten. Zu Beginn der preußischen Herrschaft ist sie 1818 abgerissen worden.

FREUNDESKREIS PROPSTEI CLARHOLZ

Postfach 2121

33437 Herzebrock-Clarholz

Telefon: 05245 – 5646

E-Mail: info@propstei-clarholz.de

www.propstei-clarholz.de

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