Die Osterrath-Realschule, genauer der WP Heimatkunde besuchte am 22. April 2010 mit der Lehrerin Sabine Klemm das Wiedenbrücker Schule Museum. Manfred Schumacher stand den Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort und führte die Gruppe durch das Haus. Die Lerngruppe hatte im ersten Halbjahr ihr heimatliches Geschichtswissen aufgebaut, in dem sie sich und der Schule einen Grundstock für ein digitales Schularchiv legten und an zwei Präsentationen zum Thema „Die Burg“ und „Zeitreise – Osterrath seit 1970“ arbeiteten.
Bildquelle: Osterrath Realschule, WP Heimatkunde
Durch den Schwerpunkt Osterrath war das eingebaute Tor aus dem Wohnhaus Osterraths, das den Hof des Künstlerhauses und des Werkstattgebäudes verschließt, besonders interessant.
Der Besuch wurde von der Schülergruppe auf der Internetseite der Schule dokumentiert. In Text und Bild wurden die reichhaltigen Eindrücke des Tages festgehalten und mit einem herzlichen Dankeschön an Manfred Schumacher beschlossen.
Hier mehr zu dem Besuch.
Tags: Wiedenbrücker Schule
Nicht nur die Kampagne SEHEN LERNEN hat sich die zusammenwachsende Stadt zum Thema gemacht. Auch der ehemalige Ratsherr Dr. Wolfgang Lewe thematisiert die gemeinsame Geschichte von Rheda-Wiedenbrück. Schließlich wird die Doppelstadt in diesem Jahr 40. Und zu ihrem Geburtstag schildert der versierte Heimatforscher die gemeinsame Geschichte der letzten vier Jahrzehnte und die Vorgeschichte wie aus Rheda und Wiedenbrück die Bindestrichstadt wurde. Alteingesessene Rheda-Wiedenbrücker und Zugezogene werden aus dem Vortrag neue Erkenntnisse gewinnen können, wie Rheda-Wiedenbrück zu dem heutigen Erfolgsmodell geworden ist. Der Vortrag im Rahmen der Kampagne „SEHEN Lernen“ ist zugleich offizieller Beitrag zum 40-jährigen Stadtjubiläum. Interessierte Zuhörer sind am Donnerstag, 6. Mai 2010, ab 19:30 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses herzlich willkommen.
Weitere Informationen unter www.rheda-wiedenbrueck.de oder www.sehenlernen.nrw.de
Tags: Allgemeines
Der amerikanische Glaskünstler mit Wiedenbrücker Wurzeln Dieter Goldkuhle wird im Rahmen der Stadtbaukulturkampagne SEHEN LERNEN, die vom 30.4. bis 25.5. 2010 in Rheda-Wiedenbrück gastiert einen Vortrag im Wiedenbrücker Schule Museum halten.
Das Thema heißt “Kinder des Lichts” und beschäftigt sich mit der faszinierenden Arbeit mit Glas, der sich Dieter Goldkuhle mit viel Erfolg verschrieben hat. Die kreative und biografische Linie des Künstlers zur Wiedenbrücker Schule wird ebenfalls ein Thema seines Vortrages sein.
Der Vortrag beginnt am Samstag, den 15. Mai 2010 um 18 Uhr. Nach dem Vortrag ist Zeit zum persönlichen Gespräch mit Dieter Goldkuhle.

Ebenfalls im Rahmen der Kampagne SEHEN LERNEN findet die nächste offene Führung im Wiedenbrücker Schule Museum am Sonntag, den 2. Mai 2010 um 14 Uhr statt. Die Führung macht Kunsthistorikerin Christiane Hoffmann.
Tags: Wiedenbrücker Schule
Auch am kommenden Sonntag, 2. Mai 2010, werden wieder wie an jedem ersten Sonntag im Monat öffentliche Führungen im „Wiedenbrücker Schule Museum“ angeboten. Um 14 Uhr stehen ausgebildete Museumsführer bereit, um Interessierte durch das neue Museum zu leiten. Vor der allgemeinen Öffnung des Museums um 15 Uhr bieten die informativen Rundgänge einen guten Überblick über die gesamte Ausstellung, die anschließend auf eigene Faust weiter erkundet werden kann. Die Führung kostet fünf Euro pro Person, der Museumseintritt ist in diesem Preis bereits enthalten. Kinder in Begleitung von Erwachsenen haben freien Eintritt.

Tags: Wiedenbrücker Schule
Im Jahr 2011 wird der Heimatverein Wiedenbrück-Reckenberg 100 Jahre alt. Um das Jubiläum würdig zu begehen und möglichst viele Facetten des Heimatgedankens und der Heimatpflege zu zeigen, hat der Vorstand des Vereins in seiner letzten Sitzung zwei Arbeitsgruppen gebildet, die sich mit der Veranstaltungsgestaltung des Jahres und der eigenen Geschichte auseinander setzen sollen.
Der Festarbeitskreis, der sich mit Vortrags-, Ausstellungs- oder eine oder mehrere mögliche Jubiläumsveranstaltungen organisieren und durchführen wird, steht unter der Leitung des Vorsitzenden Manfred Schumacher.
Der Vereinsgeschichtsarbeitskreis wird die eigene Geschichte beleuchten, das Archiv und die Bibliothek nach interessanten Themen durchforsten und sich inhaltlich mit der Arbeit des Heimatvereins in den 100 Jahren seines Bestehens befassen. Dieser Arbeitskreis steht unter der Leitung der zweiten Vorsitzenden Bernhardi Brielmann.
Für beide Arbeitskreise, aber auch für die Veranstaltungsdurchführungen und für die notwendigen Handreichungen die im Jubiläumsjahr anfallen werden, sucht der Heimatverein noch helfende Hände. Wer mitarbeiten will oder einen Kuchen backen möchte, Fotos rahmen, Sponsoren gewinnen, Themen finden, Stühle rücken usw. ist herzlich eingeladen mit dem Vorstand Kontakt aufzunehmen. Für jede Tätigkeit ob groß, ob klein, ob einmalig oder mehrfach ist der Verein dankbar.
Kontakt zum Vorstand: hier die Liste mit den Kontaktdaten
Tags: Allgemeines
Am Ostermontag, den 05.04.2010 konnten Ortsheimatpfleger Christoph Beilmann und Heimatvereinsvorstandmitglied Horst Schauer 43 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum traditionellen Emmausgang begrüßen.

Bei gutem Wetter ging die Gruppe vom Kirchplatz zum Marktplatz und unter fachkundiger Leitung von Laurenz Sandmann wurde der derzeitige Restaurierungsstand von Haus Ottens erläutert. Die Gruppe durfte in die ruhende Baustelle eintreten und konnte sich vor Ort die großen Schäden und notwendigen Baumaßnahmen ansehen.

Diese Luftigkeit, die zur Zeit noch im Haus herrscht, hatte viele überrascht und die Einschätzung des Eigentümers Oliver Höners, dass das Haus nur noch aus Gewohnheit stand, bekam neue Dimensionen. Die gefundenen Malereien im zweiten Geschoss stellten wieder eine wunderbare Facette des würdigen Hauses dar. Später im Domhof in Rheda, der ebenfalls eine bemalte Holzdecke besitzt, konnten die Heimatfreundinnen und – freunde, dann das just gesehene mit dem fertigen Zustand vergleichen.

Nach gut einer Stunden verließ die Gruppe Haus Ottens mit danke und guten Wünschen für die Eigentümerfamilie und alle am Bau beteiligten und wanderte durch das ehemalige Landesgartenschaugelände nach Rheda. Dort wurde die Gruppe von Familie Kene herzlich empfangen und reichte ein wunderbares Frühstück, auf das sich alle schon gefreut hatten.
Als der Rückweg anzutreten war, nutzen nur wenige die motorisierten Möglichkeiten für den Heimweg, so dass eine ähnlich große Gruppe von Wanderen nun in der Gegenrichtung von Rheda nach Wiedenbrück unterwegs war.
Tags: Tagesfahrten und Reisen
Der Bus war voll und die Stimmung ausgesprochen gut bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der letzten Fahrt des Plattdeutschen Krink zum Stammhaus der Firma Miele & Cie. im benachbarten Gütersloh.
Katharina Korsetzke war es gelungen einen ehemaligen Mielemitarbeiter Bernd Fedler, der der plattdeutschen Mundart noch mächtig ist für die Führung durch Museum und akuteller Präsentation zu gewinnen.

Bernd Fedler liess es sich nicht nehmen den interessierten Kreis von Damen und Herren ausführlich über die Glanzstücke der Sammlung Miele zu informieren. Das Auto und die vielen Fahrräder, von denen einige der Teilnehmer noch welche im Keller bzw. in täglicher Benutzung haben, liessen die Gruppe ausführlich fachsimpeln.

Wo überall auf der Welt Miele mit Niederlassungen vertreten ist war ebenso interessant, wie die Premium-Maschinen im Küchenbereich.
Der gelungene Ausflug wurde mit einem Kaffeetrinken im Betriebsrestaurant abgeschlossen und alle Beteiligten bedankten sich herzlich bei Bernd Fedler und der Firma Miele für die Gastfreundschaft.

Tags: Plattdeutscher Krink
Der Wiedenbrücker Fotografiehistoriker und Fotograf Andreas Kirschner, stellt seit 2007 in regelmäßigen Abständen alte Fotos der Stadt mit neuen Ansichten derselben Situationen zusammen und veröffentlicht diese dann im Rahmen der Re-photography im Stadtgespräch. Seine Berichte u.a. der Wiedenbrücker Kreuztracht und das passende Fotopaar erschien 2008 ebendort. Auf seiner Internetseite sind die beiden Abbildungen zu sehen.
Jetzt hat sein Re-photography Projekt größere Kreise gezogen. Mit dem Bilderpaar Kreuztracht 1927 und 2007 wird am Mittwoch, den 31.3.2010 in der Wochenzeitung Die Zeit auf der Seite “Zeit der Leser” in der Rubrik “Zeitsprung” die Wiedenbrücker Kreuztracht von Andreas Kirschner erscheinen.
Tags: Allgemeines
Ausnahmsweise öffnet das „Wiedenbrücker Schule Museum“ auch am kommenden Freitag, 2. April 2010, von 15 bis 17 Uhr. Anlass ist die Sonderausstellung zum Repke-Kreuzweg, die derzeit im Museum zu sehen ist und gerade am Karfreitag auch öffentlich zugänglich sein soll. Am Karsamstag und Ostersonntag, 3. und 4. April, ist das Museum wie üblich von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Zusätzlich wird auch am Ostersonntag um 14 Uhr eine öffentliche Führung angeboten.
Die allgemeinen Öffnungszeiten sind auch in den Ferien mittwochs, samstags und sonntags jeweils von 15 bis 17 Uhr. Führungen auch außerhalb dieser Zeiten können bei der Flora Westfalica, Heidi Kellermann, Tel. 930116, vereinbart werden.

Tags: Wiedenbrücker Schule
Über 100 Heimatfreundinnen und Heimatfreunde aus den Heimatvereinen Gütersloh und Wiedenbrück-Reckenberg sowie dem Kreisheimatverein Gütersloh fanden sich am Dienstag, den 9. März 2010 um 15.00 Uhr zu einem „Plattdeutschen Nachmittag“ im historischen Burgmannshof Haus Aussel ein.
Die schönen und liebevoll restaurierten Räume hätten auch nicht mehr Menschen gefaßt, jedenfalls waren die Organisatoren und die Hausherrin Mechthild Höner, positiv überrascht.
Auf dem Programm standen sowohl Unterhaltung als auch Information: Die Interessierten wurden von der Tochter des Rhedaer Heimatfreundes Hermann Schaub, Victoria Schaub mit dem Referat: „Die Dialekte sterben aus – wirklich? – Sprache im Wandel“ erfreut. Die Referentin ist eine der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen des Forschungszentrums Sprachatlas der Uni Marburg und führt dort im Rahmen des seit dem 19. Jahrhundert betriebenen Deutschen Sprachatlas Spracherhebungen durch.
Des weiteren wurden besinnliche und heitere Anekdoten in plattdeutscher Mundart vorgetragen, musikalisch wurde das Programm von einem Akkordeonspieler umrahmt, so dass alle Komponenten eines gelungenen plattdeutschen Nachmittages zusammen kamen.
Alle Anwesenden bedankten sich ganz herzlich für die Gastfreundschaft und die Kaffee und Kuchenspende der Hausherrin Mechthild Höner, die ihrerseits der Versammlung mit Geschichten rund um Haus Aussel viel wissenswertes vorgetragen hat.

Tags: Plattdeutscher Krink