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750 Jahre Reckenberg

September 15th, 2008 · Keine Kommentare

Der Reckenberg war das Machtzentrum des Bischofs von Osnabrück in Wiedenbrück und dem umliegenden Territorium, das man dementsprechend „Amt Reckenberg“ nannte.

Im 13. Jahrhundert wurde hier eine Burg, ähnlich wie die ursprüngliche Burg in Rheda, auf einem künstlichen Hügel, einer sogenannten Motte, angelegt. Zu dieser Zeit überwog die Funktion als militärischer Stützpunkt.

Die Besatzung der Burg bildete ein Droste und Burgmannen aus der Osnabrücker Ritterschaft. Erst durch die Veränderung der Kriegstechnik in der frühen Neuzeit, den Einsatz von Söldnerheeren und von Artillerie, wurde der Reckenberg als militärischer Stützpunkt bedeutungslos.

Darum liess Bischof Heinrich von Sachsen-Lauenburg die Burg 1583 abreissen und baute stattdessen dort ein Amtshhaus als Verwaltungszentrum für das Amt Reckenberg.

Bischof Ernst August II. baute dieses Amtshaus 1726 im klassizistischen Stil um.

 Historische Aufnahme des Reckenberg:

 

 Bild und Text: Rudolf Bresser

Tags: Allgemeines