Am Sonntag, 7. März, wird wieder wie an jedem ersten Sonntag im Monat eine öffentliche Führung im „Wiedenbrücker Schule Museum“ angeboten. Um 14 Uhr stehen ausgebildete Museumsführer bereit, um Besucher durch das neue Museum zu leiten. Vor der allgemeinen Öffnung des Museums um 15 Uhr bieten die informativen Rundgänge einen guten Überblick über die gesamte Ausstellung, die anschließend auf eigene Faust weiter erkundet werden kann. Die Führung kostet fünf Euro pro Person, der Museumseintritt ist in diesem Preis bereits enthalten. Kinder in Begleitung von Erwachsenen haben freien Eintritt.
Die allgemeinen Öffnungszeiten sind mittwochs, samstags und sonntags jeweils von 15 bis 17 Uhr. Führungen auch außerhalb dieser Zeiten können bei der Flora Westfalica, Heidi Kellermann, Tel. 930116, vereinbart werden.

Tags: Wiedenbrücker Schule
Wieder ist ein Kapitel der Eisenbahngeschichte geschlossen worden. Seit dem 1.3.2010 wird die Eisenbahnbrücke der Linie Rheda-Wiedenbrück-Langenberg-Lippstadt am Moorweg in Rheda abgerissen. Die alte Eisenbahnbrücke wurde in den 20er-Jahre errichtetet und bestand fast nur aus Beton. Die Brücke war von 1922 bis 2001 in Betrieb. 1,80 Meter stark waren die Seiten mit den Widerlager. Es wurden große Mengen an Beton verbaut, da Stahlbeton noch nicht üblich war, um die nötige Stabilität zu gewährleisten. Die Betondecke des 4,80 Meter hohen und 6,50 Meter breiten Bauwerks ist 93 Zentimeter stark.
Die Brücke wird restlos beseitigt. Sie gehörte zu der Trasse die von 1922 bis 1979 Personen- und Güterverkehr und bis 2001 noch Güterverkehr aufnahm.
Vor 1922 nahm die Bahnstrecke zwischen den Bahnhöfen Rheda und Wiedenbrück noch einen anderen Verlauf: von 1887 bis 1922 lagen die Bahnschienen etwa dort, wo sich heute die Ringstraße befindet und waren Teil der Strecke Münster-Lippstadt. Zur Geschichte der Eisenbahn in Rheda und Wiedenbrück gibt es von den Heimatvereinen Lippstadt und Rheda Ausarbeitungen, die die Geschichte dokumentieren.
Durch den Abbruch der alten Eisenbahnbrücke wird Platz geschaffen für den geplanten Ausbau des Moorwegs im Bereich zwischen der Parkstraße und dem Galgenknapp.
Ziel ist dort, wo früher die Züge über den Moorweg rollten, einen Radweg anzulegen, so dass künftig Radfahrer auf der alten Bahntrasse vom Bahnhof Rheda durch die Flora Westfalica über die Hauptstraße hinaus bis nach Wiedenbrück fahren können.
Hier ein paar Impressionen vom Zustand der Trasse im März 2010:
Tags: Allgemeines
Ein wichtiges Datum in jedem Verein ist die Jahreshauptversammlung. Die diesjährige Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Wiedenbrück-Reckenberg e.V. findet am Samstag, den 13. März 2010 ab 15.30 Uhr in den Räumen des Gasthofes Klein an der Hauptstraße statt.
In diesem Jahr stehen die Vorstandswahlen an, so dass ein zahlreiches Erscheinen der Mitglieder wichtig ist.
Allen Mitgliedern ist die schriftliche Einladung bereits zugegangen. Informationen zum Ablauf der Sitzung sind auch in den beiden Schaukästen am Wiedenbrücker Schule Museum und ehemaligen Heimatmuseum, heute Galerie Hoffmann an der Langen Straße 50 einzusehen.

Tags: Allgemeines
Für alle Freunde und Freundinnen der Plattdeutschen Mundart sei auf den nächsten Termin des Plattdeutschen Krink am Donnerstag, den 25..2.2010 um 19 Uhr im Cafe Westhoff in der Birnstraße 4 hingewiesen. Der Eintritt ist frei.
Und wer nicht kann, der kann sich den 25.03.2010 schon vormerken.

Tags: Plattdeutscher Krink
Als Klaus Langes, der Sohn des unvergessenen Schulrektors und Lehrers Hubert Langes die Lieder seines Vaters in plattdeutscher Mundart anstimmte, musikalisch begleitet von Alfons Michels gab es kein Halten mehr.

Mehr als 70 Heimatfreundinnen und Heimatfreunde hatten sich trotz Weiberfastnacht und Schneegestöber im Wiedenbrücker Schule Museum eingefunden um über Hubert Langes zu sprechen.
Manfred Schumacher begrüßte die beiden Töchter und den Sohn Klaus von Hubert Langes in seiner Eröffnungsansprache. Darüber hinaus waren noch Verwandte aus Arnsberg angereist und einige ehemalige Schülerinnen und Schüler von weiter her, die von dem Nachmittag erfahren hatten.

Das der in Düsseldorf geborene Langes sich immer als Westfale und nicht so sehr als Rheinländer gefühlt hat, dass er schwere Verletzungen aus dem 1. Weltkrieg mitbrachte, die seine praktische Musikausübung behinderten und wie er selber seinen Beruf als Lehrer sah, erfuhren die Anwesenden aus der vorgetragenen Vita Langes.
Danach war eine Zeit der Diskussion und des Austausches vorgesehen. Viele Gedichte wurden rezitiert und “Schnurren” von Lehrer Langes zum Besten gegeben.
Die Gedichte und die Lieder die Langes oft in plattdeutscher Mundart verfaßt hatte, erfreuten auch die, die Langes nicht mehr selber erlebt hatten, sondern “nur” von seinem legendären Ruf gehört hatten.
Der schöne Versammlungs- und Veranstaltungsraum war bis auf wenige Plätze komplett besetzt und zeigte seine Qualitäten durch die vorgebaute Glasfassade und die moderne Veranstaltungs- und Haustechnik. Bis in den frühen Abend dauerte die Veranstaltung, die in kleinen Gruppen außerhalb des Hauses noch weiter fortgesetzt wurde.
Wer noch Interesse an dem Nachdruck der Schrift Klaus Langes über seinen Vater Hubert (Hubert Langes Wiedenbrück zum Gedenken) hat, kann sich beim Heimatverein Wiedenbrück-Reckenberg e.V. melden. Der Nachdruck erfolgt, wenn mindestens 10 Personen die verbindliche Abnahme eines Exemplares zugesagt haben.
Informationen bei Manfred Schumacher oder bei Katharina Korsetzke.
Tags: Plattdeutscher Krink
Auch am kommenden Sonntag, den 7.2.2010 werden wieder wie an jedem ersten Sonntag im Monat öffentliche Führungen im „Wiedenbrücker Schule Museum“ angeboten. Um 14 Uhr steht ein Museumsführer bereit, um Interessierte durch das neue Museum zu begleiten und in die Geschichte der Stadt und der Wiedenbrücker Schule anhand des Rundgangs einzuführen.
Der Rundgang ist vor der allgemeinen Öffnungszeit des Museums um 15 Uhr angesetzt, so dass genug Zeit für den ungestörten Rundgang bleibt. Nach dem gut 1stündigen Rundgang besteht die Möglichkeit weiter im Museum zu verweilen und auf eigene Faust die Objekte und Bestände weiter zu erkunden.
Die Führung kostet fünf Euro pro Person, der Museumseintritt ist in diesem Preis bereits enthalten. Kinder in Begleitung von Erwachsenen haben freien Eintritt.

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Hubert Hartmann (1915-2006) fertigte in den 70er Jahren einen Portraitbronzekopf von Bertelsmann-Chef Reinhard Mohn (1921-2009) an. Hartmann war zu diesem Zeitpunkt einer der gefragtesten und renommiertesten Portraitisten in Sachen Skulptur in Deutschland. Neben zahlreichen kirchlichen Würdenträgern hatte er auch immer wieder Männer der Wirtschaft so verewigt.
Der Portraitkopf stand lange Zeit in der Hauptzentrale oder auch Corporate Center des Bertelsmannkonzerns in Gütersloh. Nach dem Tod Reinhard Mohns 2009 ist aus dem aktiven Erinnern jetzt ein Zeitzeugnis geworden. Von dort wird der Kopf nun in das Stadtmuseum Gütersloh umziehen. Die Witwe Reinhard Mohns, die gebürtige Wiedenbrückerin Liz Mohn und ihr Sohn Christoph Mohn werden den Portraitkopf am Montag, den 8.2.2010 in der Abteilung “Stiften und Schenken in Gütersloh” der Öffentlichkeit präsentieren. Der Portraitkopf soll dauerhaft die bereits bestehende Ausstellung dort ergänzen.
Tags: Wiedenbrücker Schule
Am Freitag, den 5. Februar 2010 um 19.30 Uhr spricht Herr Dr. Markus Denkler aus Münster zum Thema “Plattdeutsch heute”.
Herr Denkler ist Germanist und Geschäftsführer der Kommission für Mundart- und Namenforschung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe.
In seinem Vortrag geht er u.a. der Frage nach, welchen Stellenwert die niederdeutsche Sprache heute noch in Westfalen hat, in welchen Gegenden noch häufig platt gesprochen wird und weshalb, welchen Einfluss das Plattdeutsche auf unsere Umgangssprache hat, etc.
Der Vortrag findet im Rahmen des “Jahres zur Pflege der plattdeutschen Sprache” in der Bürgerbegegnungsstätte “Domhof” statt.
Die Veranstaltungsadresse ist Am Domhof 1 in der Innenstadt des Stadtteils Rheda (www.domhof-rheda.de).
Parkplätze stehen in unmittelbarer Nähe kostenfrei zur Verfügung. Der Eintritt ist frei.
Tags: Plattdeutscher Krink
Der Nachmittag zu Ehren des verstorbenen Rektors und Heimatdichters Hubert Langes rückt näher. Am Donnerstag, den 11.2.2010 ab 16 Uhr wird im Wiedenbrücker Schule Museum im Beisein seines Sohnes, der extra aus Köln anreisen wird, der Hubert-Langes-Gedenknachmittag abgehalten.
Hubert Langes hat in plattdeutscher Sprache nicht nur Anekdoten der Heimatstadt Wiedenbrück überliefert, er hat als plattdeutsches Universalgenie auch gedichtet und komponiert. Alle Sparten seines Schaffens werden an diesem Nachmittag zum klingen gebracht. Auch ehemalige Schülerinnen und Schüler die sich an ihren ehemaligen Lehrer erinnern mögen sind herzlich eingeladen.
Tags: Plattdeutscher Krink
Am Samstag, den 23.1.2010 lud der Heimatverein Wiedenbrück-Reckenberg e.V. alle ehrenamtlich im Museum diensttuenden Mitglieder zu einem zünftigen Grünkohlessen ins Lokal Klosterschenke/Cafe Westhoff an der Birnstraße ein.
Alle geladenen Mitglieder sind seit Jahren im ehrenamtlichen Einsatz für das vom Heimatverein betreute Museum der Stadt aktiv. Das alte Heimatmuseum machte dabei den Anfang und wurde 2008 vom neuen Museum an der Hoetger-Gasse bzw. der Rietberger Straße abgelöst.

Bildquelle: Die ehrenamtlichen Museumskräfte des Heimatvereins Wiedenbrück-Reckenberg e.V.
Somit haben die meisten der versammelten Mitglieder maßgeblichen Anteil an der überwältigenden Summe des ehrenamtlichen Engagements, die der Vorsitzende Manfred Schumacher im Rahmen einer kleinen Begrüßungsrede den Versammelten vorstellte.
Seit 24 Jahren (Start war 1986 im Heimatmuseum an der Langen Straße 50, ehemals Haus Weidekemper, seit 2008 im neuen Wiedenbrücker Schule Museum) wird und wurde durch die Freiwilligen des Heimatvereins jede Woche an drei Tagen das alte/neue Museum geöffnet. Daher kommt eine Stundenzahl in der Woche von 18 Stunden zusammen. Das verteilt auf die Anzahl der Freiwilligen und die Öffnungstage wurde im Laufe der Jahre die beeindruckende Summe von 14.928 Stunden im Ehrenamt von den Mitgliedern des Heimatvereins geleistet.
Manfred Schumacher dankte allen Anwesenden ganz herzlich für diesen beachtlichen Einsatz, für die museale Präsentation der Stadtgeschichte und den nimmermüden Einsatz auch für die touristische Erschließung der Stadt. Viele Gäste der Stadt haben nicht nur die Museen besucht, sondern auch Rat und Hinweis von den ortskundigen Mitgliedern dort nachgefragt.
Manfred Schumacher dankte allen Mitgliedern herzlich für ihre tatkräftige Unterstützung in den vergangenen Jahren und schloss mit der Hoffnung, dass das gute und stärkende Essen auch die neue Museumssaison positiv beflügeln würde.
Interessenten für den ehrenamtlichen Museumsdienst sind immer willkommen und können sich bei dem Vorsitzenden Manfred Schumacher über diese Tätigkeit informieren.
Tags: Arbeitskreis Heimatmuseum